Kalkutta

Kalkutta

Kalkutta – die intellektuelle Metropole

Kalkutta, seit ein paar Jahren in Kolkatta umbenannt, ist die größte Stadt im östlichen Indien. Obwohl ja Delhi die Hauptstadt Indiens ist, spürt man auch in Kolkata so etwas wie ein Hauptstadtflair. Das liegt zum einen daran, dass Westbengalen in Indien einen besonderen Ruf als intellektueller Bundesstaat genießt und es die Intellektuellen natürlich vornehmlich in dessen Hauptstadt zieht. Zum anderen war Kolkata auch lange Hauptstadt des Britischen Empires, bis kurz vor dessen Ende sogar.

Die Briten entschieden sich erst 1911, ihre Regierungszentrum nach Delhi zu verlegen. Während Westbengalen fast so viele Einwohner hat wie ganz Deutschland, zählt allein Kolkata Millionen und damit fast soviel wie allein das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Kolkata ist damit die drittgrößte Stadt Indiens. Daher findet man in der Metropole nicht nur viele historische Überreste des British Raj, sondern auch alles, was das Herz begehrt. Großstadtpflanzen kommen hier ganz auf ihre Kosten. Man kann nicht nur tanzen gehen, shoppen, Sightseeing machen (das Victoria Memorial beispielweise lohnt sich sehr!), sondern auch wunderbar essen gehen. Die indisch-bengalische Küche bietet viele Köstlichkeiten, vor allem für Naschkatzen. Bengalische Süßigkeiten genießen eine Reputation auf dem ganzen Subkontinent. Man isst viele Gerichte mit Süßwasserfisch. Was es auch sei, auf indisch bestellen müssen Sie nicht, man versteht hier sehr gut Englisch. Das sollte kein Problem sein, denn auch hierzulande kennt man ja einige Worte aus dem Bereich, wie etwa delivery food.

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